Irgendwo in der Nähe ist ein Gockel mit Schlafstörungen, der Junge kräht täglich um 1h morgens,

seine Nachbarn stimmen dem Gekrächze im Chor mit bei. Viele Stechmücken durch die vielen Entwässerungskanäle,

nach 2 schlaflosen Nachten lösen wir das Problem mit der chemischen Keule, nun ist Ruhe in der Hütte. Hier vor der Hütte ist Beton, hier kann ich arbeiten, viel ist zu tun.

Abschmieren, alle Staukästen sind überflutet, die Werkzeugkiste überschwemmt, viele Ersatzteile sind naß, der Öldruckschalter ist kaputt.

Ein Dämpfungsgummi der Reservekanisterhalterung ist  abgebrochen, ebenfalls ein Stoßdämpfer, es gibt keinen passenden Ersatz, der gebrauchte Stoßdämpfer eines Bedford wird verlängert.

Wassereinbruch in das Differential vorne, Ölwechsel.

Wassereinbruch im Ölbadluftfilter, Ölwechsel, Glück gehabt, zum Glück hat der Jimmy kein Wasser angesaugt, das hätte einen Motorschaden ergeben.

Wir parken am Stadtrand, wir laufen oftmals in die Stadt, jeden Tag an die 25 Kilometer, ein Taxi wollen wir nicht, eine Stadt muß man sich ergehen.

Linksverkehr ist einfacher als wir uns das vorgestellt haben, schwieriger ist es zu Fuß, bei jeder Straßenüberquerung schaut man automatisch in die falsche Richtung.

Wer mit einem Wohnmobil nach Guyana fährt der leistet noch Pionierarbeit, mehr wie 2 Wohnmobile fahren da im Jahr nicht durch. Wer mit dem Wohnmobil kommt der wird vom Tourismusdirektor des Landes persönlich begrüßt.

Wir brauchen  eine Versicherung für Suriname, 4 Wochen für € 26,-, da wollen wir mal nicht klagen.

Wir brauchen ein Visum für Surinam, auf in die Botschaft,

die haben eine Bekleidungsvorschrift, Greti wäre daran beinahe gescheitert.

Wir besuchen den Zoo,

wie in den anderen tropischen Ländern auch,

um Tiere zu sehen muß der Zoo besichtigt werden,

im Dschungel sieht man kaum Tiere, die Bäume stehen einfach zu dicht.