Irgendwann hebt unser Vogel ab, Zwischenlandung und umsteigen in Trinidad,

Trinidad, wir waren 2010 mit dem Jimmy da. Einen Transitraum gibt es am Flughafen nicht,

also erneut Sicherheitskontrolle. Das Handgepäck wird erneut geröntgt, kein Sicherheitsproblem. Wir wollen raus auf die Startbahn zu unserem Flugzeug, die Dame an der Ticketkontrolle sieht daß Greti eine spitze Haarnadel, gefertigt aus dem Geweih eines Reh, im Haar stecken hat. Sie alarmiert die Security, Gretis Haarnadel ist weg für immer, obwohl sie gerade damit geflogen ist.

 

Weiterflug ohne Haarnadel,

unter uns Überschwemmungsgebiet,

unter uns eine Katastrophe.

Wir landen in Riberalta, der Flughafen liegt mitten in der Stadt,

erst 2006 wurde die Landepiste asphaltiert.

Flughafen Riberalta,

am Pistenrand steht ein ausrangiertes Flugzeug,

Kleinflugzeuge von Buschpiloten werden mit Quadts auf die Startbahn gezogen,

in der Abfertigungshalle fühlt man sich wie im vorigen Jahrhundert.

Tolle Wandgemälde, jetzt wissen wir auch was TAM ausgeschrieben heißt, Transporte Aereo Militar.

Wir sind in Riberalta, spanisch ribera alta, hohes Ufer, www.bolivia-riberalta.com

Hohes Ufer ist eine Stadt im Departamento Beni im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien, es liegt im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens in der nordöstlichen Ecke des Landes an der Grenze zu Brasilien.

Flüsse gibt es hier im Amazonasbecken viele,

die Stadt ist direkt gegenüber der Mündung des Río Madre de Dios in den Río Beni angelegt.

Der Río Madre de Dios, spanisch für „Muttergottes-Fluß“, Quechua Amaru Mayu, „Fluß der heiligen Schlange“; ist ein linker Nebenfluß des Río Beni. Der knapp 1400 km lange Río Madre de Dios hat an seiner Mündung mit 6372 m³/s eine größere Wasserführung als der Río Beni mit 2829 m³/s. Zum Vergleich, die Donau bei Passau befördert 1500 m3/s Wasser Richtung Wien.

Im Oberlauf des Río Madre de Dios in Peru sind große Areale als Folge illegaler Goldgewinnung nahezu verwüstet und dessen Wasser weist eine hohe Quecksilberbelastung auf. Der Río Madre de Dios ist die Hauptverkehrsader eines ansonsten sehr wenig erschlossenen Gebietes,

unterbrochen von kleineren Stromschnellen. An seinen Ufern ist noch wenig Land unter Kultur genommen, vorwiegend für Mangokulturen.

 

Der Río Beni entspringt am Ostabhang der bolivianischen Cordillera Real, „Königskordillere“. Sein Einzugsgebiet umfaßt 280.000 km², zum Vergleich, ganz Österreich hat 84.000 km².

Bei der Stadt Rurrenabaque durchbricht der Fluß die letzten Bergriegel der östlichen Voranden auf seinem Weg in das Amazonastiefland. Die aus dem Anden-Massiv ausgewaschenen Sedimente haben über Jahrmillionen hinweg ausgedehntes Schwemmlandplateau geschaffen, das jahreszeitlich immer wieder lokal überflutet wird und in dem sich jährlich geschätzte 100-150 Millionen Tonnen Sedimentmaterial ablagern. 160 km oberhalb seiner Mündung nimmt der Río Beni bei der Stadt Riberalta den hier deutlich größeren Río Madre de Dios auf. Dieser letzte Flußabschnitt verbreitert sich selbst bei mittlerer Wasserführung auf bis zu zwei Kilometer. Nach einer Gesamtlänge von etwa 1600 km vereinigt sich der Río Beni mit dem Río Mamoré zum Rio Madeira, dem mächtigsten Nebenfluß des Amazonas.

Genug von Flüssen,

Flüsse gibt es im Amazonastiefland viele.

Da wir schon bei Flüssen und Wasser sind, so hat es vor kurzem hier ausgesehen,

das Wasser ist vor kurzem zurückgegangen, so sieht es jetzt hier aus.

Viele Häuser waren überflutet,

man sieht die Wasserstandsmarke an den Hauswänden,

man sieht es am Schlamm am Straßenrand.